KRITIS-Dachgesetz – Schutz kritischer Infrastrukturen
Das KRITIS-Dachgesetz stärkt den Schutz wichtiger Einrichtungen in Deutschland – von Energie- und Wasserversorgung über Transport bis hin zum Gesundheitswesen. Ziel ist es, Störungen, Angriffe oder Katastrophen besser abzuwehren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen Risiken erkennen, Sicherheitsmaßnahmen umsetzen und Vorfälle rechtzeitig melden.
Das Gesetz wurde im September 2025 vom Bundeskabinett beschlossen und nach parlamentarischer Beratung am 29. Januar 2026 vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Wir unterstützen Unternehmen dabei, die Anforderungen des Gesetzes praxisnah und effizient umzusetzen.
Warum das KRITIS-Dachgesetz wichtig ist
Das KRITIS-Dachgesetz umfasst mehrere zentrale Punkte – Was das Gesetz regelt
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Betroffene Sektoren: Energie, Wasser, Transport, Gesundheit, Informations- und Kommunikationstechnik u.v.m.
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Resilienzpflichten: Risikoanalyse, Notfall- und Krisenpläne sowie physischer Schutz kritischer Anlagen.
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Meldepflichten: Vorfälle müssen fristgerecht an die zuständigen Behörden gemeldet werden.
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Aufsicht: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) überwacht die Einhaltung in Zusammenarbeit mit anderen Behörden.
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Sanktionen: Verstöße können Bußgelder und Nachweispflichten nach sich ziehen.
Aus der Praxis
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Durchführung einer umfassenden Risikoanalyse für Strom-, IT- und Wasserversorgung
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Notstromkonzepte für OP-Bereiche, Intensivstationen und Notaufnahme
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Geregelte Zutrittskontrollen zu sensiblen Bereichen
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Erstellung und regelmäßige Prüfung von Notfall- und Krisenplänen
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Klare Dokumentations- und Meldeprozesse bei sicherheitsrelevanten Vorfällen
Pflichten für betroffene Unternehmen
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Risiken in ihren kritischen Prozessen identifizieren und bewerten
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Notfall- und Krisenpläne erstellen und regelmäßig testen
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Physische und organisatorische Schutzmaßnahmen umsetzen
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Vorfälle dokumentieren und an die Behörden melden
Mit gezielter Vorbereitung vermeiden Unternehmen Strafen, verbessern die Sicherheit ihrer Anlagen und sichern ihre betrieblichen Abläufe langfristig.
FAQ
Das KRITIS-Dachgesetz regelt den Schutz kritischer Infrastrukturen vor physischen, organisatorischen und sicherheitsrelevanten Risiken. Es schafft ein einheitliches rechtliches Fundament für Resilienz, Krisenvorsorge und Meldepflichten.
Das Gesetz wurde im September 2025 vom Bundeskabinett beschlossen und am 29. Januar 2026 vom Bundestag verabschiedet.
Betroffen sind Betreiber kritischer Anlagen in Bereichen wie Energie, Wasser, Verkehr, Gesundheit oder IT. Ob ein Unternehmen unter das Gesetz fällt, hängt unter anderem von Größe, Bedeutung und Schwellenwerten ab.
Bei Nichteinhaltung drohen Bußgelder sowie behördliche Auflagen. Eine frühzeitige Vorbereitung hilft, Risiken zu minimieren und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Unternehmen müssen Risiken analysieren, geeignete Schutzmaßnahmen umsetzen und Notfall- sowie Krisenpläne erstellen. Zusätzlich sind sicherheitsrelevante Vorfälle innerhalb festgelegter Fristen zu melden.
Die Einhaltung des KRITIS-Dachgesetzes wird durch zuständige Behörden überwacht, insbesondere durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Diese arbeiten eng mit weiteren Fach- und Aufsichtsbehörden zusammen.